Mit layAR kann jeder die Realität erweitern

Früher war es nur Entwicklern und Programmierern vorbehalten, die Realität mit erweiterten Visualisierungen zu verschönern: Der Augmented Reality. Jetzt gibt es eine AR-App für Jedermann! Mit Hilfe von layar ist es möglich, selbst erstellte Visualisierungen über einen Bildmarker oder in der Premium-Version sogar an einem vorher festgelegten beliebigen Ort mit einem Smartphone oder Tablet sichtbar zu machen. Dieser Ort kann dann geolokalisiert über GPS auch von anderen Nutzern ‚besucht‘ werden. So funktioniert die layar App1:

So kann man z. B. für ein Konzept eine kostenlose Augmented-Reality Anwendung für mobile Endgeräte gestalten:

Sie melden sich auf der Webseite layar an und bestätigen per Mail Ihren neuen Account. In der kostenfreien Variante können Sie drei Probe-Kampagnen erstellen, die 30 Tage sichtbar sind. Als AR-auslösender Bildmarker dienen jpgs, pngs oder pdfs; die Dateien sollten nicht zu klein oder zu groß sein. Dazu können diverse Kontaktmöglichkeiten (Telefon, Social Media Plattformen etc.) sowie ein (selbsterstelltes?) Video und ein Bilderkarussell mit 12 Bildern implementiert werden. Nun noch die layar-App downloaden, den Bildmarker scannen und schon können Sie Ihr AR-Konzept bewundern! Dieses Tutorial zeigt, wie man kreative AR-Visualisierungskonzepte realisieren kann:

2Für aufwendigere Visualisierungen und die Geolokalisierung benötigen Sie einen Premium-Account. So können auch komplexere Inhalte mit mehreren Einzelbildern, Videos, Audio- und Soundcloud-Dateien, eigenen Buttons optional auch mit Kauffunktion und Animationen dargestellt werden. Die Kampagne wird dann auf dem Device des Benutzers über den Bildmarker oder auch an einer bestimmten GPS-Position erzeugt. An dieser Stelle ist sie für alle Benutzer der App sichtbar, solange der Premium-Account läuft. Auch kann sie als eigene App gelauncht werden. So können Nutzer mit Hilfe von layar ihre eigenen Dateien hochladen und die Inhalte über den Marker, die eigene App und an einem Ort ihrer Wahl sichtbar machen. Für eine optimierte Darstellung sollten die Visualisierungen vorher in einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop freigestellt werden; wie das geht, zeigt dieses Tutorial33D-Modelle können auch hochgeladen werden, allerdings müssen sie in einem 3D-Format gespeichert sein.

Viel Spaß beim Erweitern der Realität!

von Marion Blacher-Schwake, 20.4.2015.

  1. Videonachweis: https://www.youtube.com/watch?v=bxSPb3htcrg, Zugriff 01.5.2015.  
  2. Videonachweis: https://www.youtube.com/watch?t=11&v=SWJxumDEa5c, Zugriff 01.5.2015.  
  3. Videonachweis: https://www.youtube.com/watch?v=nMamldN4iIA, Zugriff 20.5.2013.