Augmented Christmas

Kann man über erweiterte Realitäten in Weihnachtsstimmung versetzt werden? Wenn der Weihnachtsmann gar nicht real ist, kann er trotzdem respekteinflössend sein? Wenn man die Gesichter der Zuschauer der Milka Augmented Reality-Promotion Aktion betrachtet, dann schon. Insbesondere die Kinder lassen sich schnell in die erweiterte Realität ziehen und genießen das interaktive Spiel mit dem virtuellen Weihnachtsmann oder den nur auf dem Screen sichtbaren Schneeflocken. Ein Schlittenrennen mit dem Weihnachtsmann im Berliner und Frankfurter Bahnhof erlebbar zu gestalten, war die Aufgabe des französischen AR-Environment-Spezialisten ‚Total Immersion‘.

1Weihnachtswünsche wurden visualisiert zur scheinbaren Realität und wer möchte sich nicht im Weihnachtsstress spielerisch ablenken lassen? Das nebenbei noch ein positives Markenbewußtsein verstärkt wird, ist weihnachtlich erwünscht und funktioniert. Die verantwortliche Agentur hat die weihnachtlichen Erwartungen analysiert und perfekt mit ihrer AR-Kampagne bedient. Chapeau. Selbst technologisch Uninteressierte konnten sich kaum dem spielerischen Reiz entziehen. Es wäre wünschenswert, wenn andere Marketeers die visuelle Welt auch in dieser Form erheitern würden, dann bekäme Werbung wieder ihren alten Reiz zurück.

von Marion Blacher-Schwake

  1. Videonachweis: http://www.youtube.com/watch?v=X9YSulu2AKY, Zugriff 28.03.2012.