augmented reality

Being Stephen Hawking

1Der Astrophysiker Stephen Hawking hat es vorgemacht: Ein Wimpernschlag kann Wissenschaftsgeschichte schreiben. Die AR-Brille ‚Glass‘ von Google wird bald Anwendungsbefehle des Nutzers zur Datenverarbeitung an sein Smartphone durch einen Wimpernschlag auslösen können. Wenn Ihnen also demnächst ein Brillenträger zu zwinkert, sollten Sie genauer hinschauen, ob er oder sie die Datenbrille trägt; dann könnte es sich nämlich nicht um einen Flirtversuch handeln.

2Bis jetzt wird die Datenverarbeitung durch Sprachsteuerung und Touchpad am Rahmen ermöglicht. Wenn man sich die ‚My Glass App‘ aber gründlicher anschaut, findet man heute schon Hinweise im Quellcode auf diese Steuerungsfunktion. Die Disfunktionsreduktion wird Google sicherlich noch einige Zeit kosten, denn der Wimpernschlag soll ja nicht zu ungewollten Fotolawinen führen. Auch muss der persönlichkeitsrechtliche Aspekte der Fotooption weltweit geklärt werden; nicht jedem wird es recht sein, schnell mal ‚angezwinkert‘ und damit fotografiert zu werden.

Der ‚Guest Mode‘ soll es weiteren Nutzern ermöglichen, die Datenbrille zu testen, ohne Zugriff auf die gespeicherten Daten zu bekommen. So kann man zwar Stephan Hawkings Arbeitsweise nachvollziehen, nicht aber in seinen Erinnerungen und wissenschaftlichen Erkenntniswegen stöbern.

von Marion Blacher-Schwake, 05I2013.

  1. Beitragsbild: https://plus.google.com/photos/111626127367496192147/albums/5846974740645068001, © Google  
  2. Videonachweis: http://www.youtube.com/watch?v=4EvNxWhskf8, Zugriff 1.7.2013.  

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